Italienische Gemeinde Köln: Übergabe …

Nach über 50 Jahren Seelsorge in der italienischen Gemeinde in Köln zieht sich die Kongregation der Scalabrini-Missionare aus diesem Dienst zurück. Das hat zum einen mit Nachwuchsproblemen (speziell in Europa) zu tun, zum anderen aber auch damit, dass sich das Szenario der Migrationen stark verändert hat und die Ordensgemeinschaft vor neue Herausforderungen stellt. Die interne Internationalisierung der Scalabrini-Gemeinschaft spiegelt die fortschreitende Globalisierung des Migrationsphänomens. In Deutschland arbeiteten die Scalabrinianer lange Jahre ausschließlich als Italiener für Italiener. In den letzten 10 Jahren sind neue Mitbrüder aus Übersee hinzugekommen, die sich um die Seelsorge für andere Sprachgruppen kümmern.

Die italienische Gemeinde in Köln wird in Zukunft von den Salesianern Don Bosco’s geleitet, die feierliche Übergabe fand am Sonntag, den 30. August statt. In seiner Predigt erwähnte P. Gildo Baggio, der langjährige Leiter der italienischen Gemeinde, dass Don Bosco und Mons. Scalabrini nicht nur Zeitgenossen waren, sondern auch in Kontakt miteinander standen und sich füreinander einsetzten, wie aus schriftlichen Dokumenten hervorgeht.

Auf der Internetseite der Italienischen Gemeinde kommen dagegen die beiden Mitbrüder zu Wort, die die italienische Gemeinde in den letzten Jahren geführt haben: P. Valerio Farronato und P. Pasquale Viglione. Aus ihren Texten tritt neben dem Abschiedsschmerz eine tiefe Dankbarkeit sowie – trotz des fortgeschrittenen Alters – eine missionarische Aufbruchbereitschaft zutage. P. Valerio wird zukünftig in Basel arbeiten, und P. Pasquale kehrt nach 30 Jahren nach Bern zurück.

Quellen:
Abschiedsgrüße von P. Valerio und P. Pasquale
Predigt von P. Gildo Baggio

TK

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